Impfungen und Gesundheitsvorschriften für Südafrika 2026: österreichische Staatsbürger
Österreichische Reisende benötigen eine Gelbfieberbescheinigung nur, wenn sie aus einem Gelbfieberrisikogebiet einreisen oder dort mehr als 12 Stunden auf der Durchreise sind. Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, Malariavorsorge sowie Standardimpfungen werden empfohlen; im Kruger National Park und in Grenzregionen besteht Malariarisiko.

Österreichische Staatsbürger, die nach Südafrika reisen, benötigen allein aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit keine Impfungen. Eine Gelbfieberimpfung ist jedoch vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Land mit Gelbfieberübertragungsrisiko einreisen oder dort länger als 12 Stunden durchreisen – und die Impfung muss mindestens 10 Tage vor der Ankunft in Südafrika verabreicht werden. Weitere Impfungen werden von Gesundheitsbehörden empfohlen, um je nach Reiseroute und Aktivitäten vor in der Region vorkommenden Krankheiten zu schützen.
Schnellübersicht: Impfungen für österreichische Reisende nach Südafrika
| Impfung oder Vorsichtsmaßnahme | Für die Einreise erforderlich? | Wichtige Informationen für österreichische Reisende |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nur bei Einreise aus einem Gelbfieberrisikogebiet oder Durchreise durch ein solches Gebiet | Die Bescheinigung muss mindestens 10 Tage vor der Reise ausgestellt werden; sie ist lebenslang gültig. Führen Sie Ihren internationalen Impf- oder Prophylaxenachweis (ICVP) mit. |
| Standardimpfungen (MMR, Polio, Tdap, Windpocken) | Keine gesetzliche Einreisevoraussetzung | CDC und WHO empfehlen dringend, vor jeder Reise den Impfschutz zu aktualisieren. |
| Hepatitis A | Keine gesetzliche Einreisevoraussetzung | Für alle ungeimpften Reisenden empfohlen; das Risiko ist hoch. |
| Typhus | Keine gesetzliche Einreisevoraussetzung | Empfohlen, insbesondere bei Reisen in ländliche Gebiete oder Aufenthalten bei Freunden oder Verwandten. |
| Malariaprophylaxe | Keine gesetzliche Einreisevoraussetzung | In Hochrisikogebieten (Kruger National Park, Grenzregionen) erforderlich; in Endemiegebieten ganzjährig empfohlen. |
| Tollwut | Keine gesetzliche Einreisevoraussetzung | Empfohlen bei längeren Aufenthalten im Freien, Reisen in ländliche Gebiete oder risikoreichen Aktivitäten. |
| COVID-19 | Aktuelle Einreisebestimmungen prüfen | Reisende, für die dies infrage kommt, sollten ihren COVID-19-Impfschutz aktuell halten. |
Zuletzt im Juli 2026 geprüft – bestätigen Sie die Angaben vor der Reise immer anhand offizieller Quellen.
Gelbfieberbescheinigung: Einreisebestimmungen für österreichische Reisende
Die Gelbfiebervorschrift Südafrikas richtet sich nach der Reiseroute, nicht nach der Staatsangehörigkeit. Sie müssen einen gültigen internationalen Impf- oder Prophylaxenachweis (ICVP) vorlegen, wenn Sie:
- direkt aus einem Land mit Gelbfieberübertragungsrisiko einreisen (z. B. Kenya, Uganda, Teile Brasiliens oder andere von der WHO ausgewiesene Endemiegebiete)
- mehr als 12 Stunden an einem Flughafen in einem Gelbfieberrisikoland auf der Durchreise sind
- 1 Jahr oder älter sind
Österreich ist kein Gelbfieber-Endemiegebiet. Wenn Sie also direkt von Österreich nach Südafrika reisen, ohne in einem Gelbfiebergebiet zwischenzulanden, benötigen Sie weder die Impfung noch die Bescheinigung. Umfasst Ihre Route jedoch einen Zwischenstopp oder Anschluss in Kenya, Tanzania, Uganda, Brazil oder einem anderen von der WHO ausgewiesenen Gelbfieberland, wird die Bescheinigung verpflichtend.
Zeitpunkt der Gelbfieberimpfung und Gültigkeit der Bescheinigung
Die Gelbfieberimpfung muss mindestens 10 Tage vor Ihrer Ankunft in Südafrika verabreicht werden – erst ab dem 10. Tag bietet die Impfung Schutz. Die Bescheinigung ist 10 Jahre gültig und wird weltweit anerkannt. Südafrika erkennt eine einmalige Dosis als lebenslang gültig an, sofern sie ordnungsgemäß in einem ICVP dokumentiert wurde, das von einem akkreditierten Gelbfieberimpfzentrum ausgestellt wurde.
Folgen bei Nichteinhaltung: Reisenden ohne erforderliche gültige Bescheinigung kann die Einreise verweigert werden. Außerdem können sie bis zu 6 Tage unter Quarantäne gestellt werden oder eine von einer zugelassenen medizinischen Fachkraft unterzeichnete medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen müssen.
Empfohlene Impfungen für österreichische Reisende
Obwohl sie keine gesetzlichen Einreisevoraussetzungen sind, empfehlen CDC und WHO die folgenden Impfungen für alle Reisenden nach Südafrika, unabhängig vom Herkunftsland:
Standardimpfungen (vor jeder Reise auffrischen)
- Masern-Mumps-Röteln (MMR)
- Diphtherie-Tetanus-Pertussis (Tdap oder Td)
- Polio – aufgrund der weltweit steigenden Fallzahlen wird nun eine zusätzliche Auffrischimpfung für Erwachsene empfohlen
- Windpocken (Varizellen)
- Influenza (Grippe)
- Gürtelrose (Zoster)
- COVID-19 – halten Sie Ihren Impfschutz mit den aktuellen Impfstoffen auf dem neuesten Stand
Wenden Sie sich mindestens 1 Monat vor der Abreise an Ihren Hausarzt oder eine reisemedizinische Beratungsstelle, um Ihren Standardimpfschutz zu überprüfen.
Reisespezifisch empfohlene Impfungen
Hepatitis A: Das Infektionsrisiko ist für alle Reisenden hoch. Die Impfung wird ungeimpften Erwachsenen und Kindern empfohlen. Zwei Dosen im Abstand von 6–12 Monaten bieten langfristigen Schutz.
Typhus: Empfohlen, insbesondere für Reisende, die bei Freunden oder Verwandten wohnen, kleinere Städte besuchen oder Zeit in ländlichen Gebieten verbringen. Der injizierbare Impfstoff wirkt 2–3 Jahre; der orale Impfstoff wirkt 5 Jahre, muss jedoch gekühlt gelagert werden.
Hepatitis B: Für die meisten Reisenden empfohlen, insbesondere bei möglichem Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten oder bei geplanten längeren Aufenthalten.
Tollwut: Empfohlen für Reisende mit längeren Aufenthalten im Freien, Reisen in ländliche Gebiete, Abenteueraktivitäten (z. B. Radfahren, Höhlenbesichtigungen) oder geplantem engem Kontakt mit Tieren. Auch Langzeitaufenthalte und Familien mit kleinen Kindern sollten eine Impfung in Betracht ziehen, da Kinder Tierbisse möglicherweise nicht melden.
Malaria: Risikogebiete, Prophylaxe und Vorbeugung
In den meisten Teilen Südafrikas besteht nur ein geringes Malariarisiko, doch in bestimmten Grenzregionen und im Kruger National Park gibt es Hochrisikogebiete. Wenn Ihre Reiseroute diese Gebiete umfasst, ist Malariavorsorge unerlässlich.
Malaria-Hochrisikogebiete in Südafrika
Plasmodium falciparum-Malaria kommt in folgenden Gebieten vor:
- Kruger National Park (erstreckt sich über die Provinzen Mpumalanga und Limpopo; gilt als Endemiegebiet mit saisonaler Übertragung)
- Mopani und Vhembe Districts (Limpopo Province)
- Ehlanzeni District (Mpumalanga Province)
- uMkhanyakude District (KwaZulu-Natal Province)
- Grenzgebiete zu Zimbabwe und Mozambique
Wenn Sie den Kruger National Park oder private Reservate im Nordosten besuchen, wird eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen.
Empfehlungen zur Malariaprophylaxe
Das südafrikanische Gesundheitsministerium empfiehlt in Endemiegebieten von September–Mai eine medikamentöse Malariaprophylaxe. Die CDC empfiehlt jedoch allen Reisenden in Malariarisikogebiete eine ganzjährige Prophylaxe. Die Malaria in Südafrika ist chloroquinresistent, daher ist herkömmliches Chloroquin nicht wirksam.
Zu den häufig verwendeten Malariamedikamenten gehören:
- Artemisinin-Kombinationstherapie (Mittel der ersten Wahl zur Behandlung)
- Artemether-Lumefantrin
- Atovaquon-Proguanil
- Doxycyclin
- Mefloquin
Wenden Sie sich mindestens 1 Monat vor der Abreise an Ihren Reisemediziner oder Hausarzt, um anhand Ihres individuellen Gesundheitsprofils, der Aufenthaltsdauer und der konkreten Reiseroute das geeignete Medikament zu bestimmen.
Schutz vor Mückenstichen
Die Vermeidung von Mückenstichen ist die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Malaria und andere durch Mücken übertragene Krankheiten (Dengue, Chikungunya, Rift-Valley-Fieber):
- Verwenden Sie auf unbedeckter Haut ein Insektenschutzmittel auf DEET-Basis (Konzentration 20–30 %)
- Tragen Sie langärmlige Oberteile und lange Hosen, insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung
- Schlafen Sie in Endemiegebieten unter mit Insektiziden behandelten Moskitonetzen
- Vermeiden Sie Aktivitäten im Freien während der Hauptaktivitätszeit der Mücken (von der Abend- bis zur Morgendämmerung)
- Nutzen Sie nach Möglichkeit eine klimatisierte oder mit Insektengittern ausgestattete Unterkunft
Weitere Gesundheitsrisiken und empfohlene Vorsichtsmaßnahmen
Neben Gelbfieber und Malaria führt die CDC folgende Krankheiten als in Südafrika vorkommend auf:
- Chikungunya – seit 2016 wenige Fälle gemeldet; erhöhtes Risiko in ländlichen Gebieten
- Afrikanisches Zeckenbissfieber
- Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
- Rift-Valley-Fieber
- Schistosomiasis – in Endemiegebieten den Kontakt mit Süßwasser vermeiden
- Tuberkulose (TB)
- Vogelgrippe
- Hantavirus
- Leptospirose
Für all diese Krankheiten stehen zwar keine Impfungen zur Verfügung, doch gute Hygiene, sorgfältiger Umgang mit Lebensmitteln und der Schutz vor Mücken reduzieren das Risiko erheblich.
Gesundheitsdokumente und Reiseversicherung
Mitzuführende Unterlagen
- Internationaler Impf- oder Prophylaxenachweis (ICVP) – das Original der Gelbfieberbescheinigung, falls erforderlich
- Unterlagen zu verschreibungspflichtigen Medikamenten – für alle Medikamente, die Sie einnehmen, insbesondere Malariaprophylaxe oder Medikamente gegen chronische Erkrankungen
- Medizinische Zusammenfassung – kurze Angaben zu Allergien, chronischen Erkrankungen oder Notfallkontakten
- Unterlagen zur Reiseversicherung – Versicherungsnummer, Notfallkontakt und Angaben zum Versicherungsschutz
- Impfpass oder Impfbescheinigung – Nachweis über Standard- und Reiseimpfungen
Reisekrankenversicherung
Medizinische Einrichtungen in städtischen Gebieten und in der Nähe von Wildparks sind weit verbreitet und gut ausgestattet; in ländlichen Gebieten ist die Versorgung jedoch eingeschränkt. Die meisten Einrichtungen verlangen eine Barzahlung vor der Behandlung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Reiseversicherung medizinische Evakuierung, dringende Krankenhausbehandlung und bereits bestehende Erkrankungen abdeckt. Die österreichische Standardkrankenversicherung übernimmt möglicherweise keine Behandlung im Ausland; prüfen Sie Ihre Versicherung vor der Abreise.
Medikamente und Packliste
Verschreibungspflichtige Medikamente
- Führen Sie Medikamente in den Originalverpackungen mit den Etiketten der Apotheke mit
- Bringen Sie ein Schreiben Ihres Arztes mit, das Ihre Erkrankung und die Verschreibungen beschreibt (insbesondere bei kontrollierten Substanzen oder Spritzen)
- Packen Sie ausreichend Medikamente für die gesamte Reise plus einen zusätzlichen Vorrat ein (südafrikanische Apotheken führen möglicherweise keine europäischen Marken)
- Bewahren Sie Medikamente im Handgepäck auf, nicht im aufgegebenen Gepäck
Rezeptfreie Artikel für die Reiseapotheke
- Tabletten zur Malariaprophylaxe (falls verschrieben)
- Insektenschutzmittel auf DEET-Basis (20–30 %)
- Sonnencreme (LSF 30+)
- Antihistaminikum (bei Allergien oder Insektenstichen)
- Medikament gegen Durchfall
- Antazidum
- Schmerzmittel (Paracetamol oder Ibuprofen)
- Hydrocortisoncreme (bei leichten Hautreizungen)
- Antibiotische Salbe
- Pflaster und Wundauflagen
- Persönliche Medikamente (Asthmasprays, EpiPens usw.)
Medikamentenbestimmungen und Einreise
Südafrika erlaubt Reisenden in der Regel die Einfuhr von Medikamenten für den persönlichen Gebrauch. Einige Medikamente, insbesondere solche mit kontrollierten Substanzen, erfordern jedoch möglicherweise ein ärztliches Schreiben. Führen Sie Ihre Rezepte mit und achten Sie darauf, dass alle Medikamente eindeutig beschriftet sind. Wenden Sie sich im Zweifel vor der Abreise an die südafrikanische Botschaft oder eine reisemedizinische Beratungsstelle.
Medizinische Versorgung und Notfallkontakte in Südafrika
Medizinische Einrichtungen
- Städtische Gebiete (Johannesburg, Cape Town, Durban): Moderne Krankenhäuser und Kliniken mit englischsprachigem Personal und guter Versorgungsqualität
- Gebiete mit Wildlodges (Kruger, Sabi Sands): Grundlegende medizinische Einrichtungen und Zugang zu Landebahnen für medizinische Evakuierungen
- Ländliche Gebiete: Eingeschränkte Versorgung; eine medizinische Evakuierung kann erforderlich sein
Notfallkontakte
- Notfalldienste: Wählen Sie 10177 (Rettungsdienst), 10111 (Polizei) oder 112 (Mobiltelefon)
- Österreichische Botschaft in Pretoria: +27 (0)12 452 2400
- Notfallnummer der Reiseversicherung: Die rund um die Uhr erreichbaren Kontaktdaten finden Sie in Ihrer Versicherungspolice
Wenn Sie während der Reise erkranken
- Wenden Sie sich sofort an Ihren Reiseversicherer
- Suchen Sie in städtischen Gebieten ein angesehenes privates Krankenhaus oder eine gute Privatklinik auf
- Informieren Sie in abgelegenen Gebieten (z. B. Kruger) Ihre Lodge oder Ihren Safari-Veranstalter; bei Bedarf kann eine medizinische Evakuierung organisiert werden
- Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr nach Österreich Fieber oder andere Symptome entwickeln, informieren Sie Ihren Arzt über Ihre kürzliche Reise und erwähnen Sie gegebenenfalls das Malariarisiko
Praktische Checkliste vor der Reise
- Prüfen Sie die Gültigkeit Ihres Reisepasses (er muss 30 Tage nach der Ausreise gültig sein) und die Visabestimmungen
- Bestätigen Sie Ihre Reiseroute: Durchreisen Sie ein Gelbfieberrisikoland? Falls ja, buchen Sie eine Gelbfieberimpfung.
- Besuchen Sie mindestens 1 Monat vor der Abreise eine reisemedizinische Beratungsstelle oder Ihren Hausarzt
- Aktualisieren Sie Ihre Standardimpfungen (MMR, Tdap, Polio, COVID-19)
- Lassen Sie sich bei Bedarf gegen Gelbfieber impfen und einen ICVP ausstellen (mindestens 10 Tage vor der Reise)
- Bei einem Besuch des Kruger National Park oder von Grenzregionen: Lassen Sie sich ein Rezept für Malariaprophylaxe ausstellen
- Lassen Sie sich gegen Hepatitis A und Typhus impfen, falls Sie bisher nicht geimpft wurden
- Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung mit Evakuierungs- und Behandlungsschutz ab
- Packen Sie verschriebene Medikamente in den Originalverpackungen sowie ein ärztliches Schreiben ein
- Kaufen Sie DEET-Insektenschutzmittel, Sonnencreme und weitere Schutzmittel
- Fertigen Sie Kopien Ihrer Impfzertifikate und Versicherungsunterlagen an
- Notieren Sie die Notfallkontaktdaten: Botschaft, Versicherer und medizinische Kontakte der Lodge
Wenn Sie bereit sind, Ihre Safari zu buchen, können Sie Safari-Pakete auf SafariFind vergleichen, um Veranstalter und Lodges zu finden, die zu Ihrem Budget und Ihren Interessen passen.
Luftqualität und Umweltaspekte
Die Luftverschmutzung kann in vielen städtischen Gebieten Südafrikas erheblich sein, insbesondere in Johannesburg während der Wintermonate (Mai–August). Wenn Sie an Atemwegserkrankungen (Asthma, COPD, Allergien) leiden, fragen Sie Ihren Arzt, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen oder Medikamente erforderlich sind.
Besondere Hinweise für Familien mit Kindern
Wenn Sie mit Kindern nach Südafrika reisen, achten Sie auf Folgendes:
- Alle Standardimpfungen für Kinder sind auf dem aktuellen Stand
- Die Gelbfieberimpfung (falls erforderlich) wird mindestens 10 Tage vor der Reise verabreicht; Säuglinge im Alter von 6–11 Monaten können in Risikosituationen nach ärztlicher Zustimmung eine Einzeldosis erhalten
- Kinder erhalten bei einem Besuch von Endemiegebieten eine altersgerechte Malariaprophylaxe (die Dosierung unterscheidet sich von der für Erwachsene)
- Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus werden altersgerecht verabreicht
- Eine Tollwutimpfung wird in Betracht gezogen, da Kinder Tierbisse möglicherweise nicht melden
- Konsequenter Mückenschutz sowie Maßnahmen zur Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene werden eingehalten
Wenden Sie sich rechtzeitig an Ihren Kinderarzt, um Impfungen und Medikamente passend zum Alter Ihres Kindes und zu Ihrer Reiseroute zu planen.
Zuletzt im Juli 2026 geprüft – bestätigen Sie die Angaben vor der Reise immer anhand offizieller Quellen. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine medizinische oder rechtliche Beratung dar. Bestimmungen können sich ändern. Prüfen Sie die Anforderungen vor der Abreise direkt beim südafrikanischen Innenministerium und bei Ihrem reisemedizinischen Anbieter.
Häufig gestellte Fragen
Benötigen österreichische Staatsbürger für die Einreise nach Südafrika eine Gelbfieberimpfung?
Nur wenn Sie aus einem Land mit Gelbfieberübertragungsrisiko einreisen oder dort länger als 12 Stunden durchreisen. Österreich ist kein Gelbfieber-Endemiegebiet, daher ist die Impfung bei einer direkten Reise von Österreich aus nicht erforderlich. Umfasst Ihre Route jedoch einen Zwischenstopp in Kenya, Uganda, Tanzania, Brazil oder einem anderen von der WHO ausgewiesenen Gelbfieberland, müssen Sie einen gültigen internationalen Impf- oder Prophylaxenachweis (ICVP) vorlegen, der mindestens 10 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde.
Wie lange vor der Reise sollte ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen?
Die Gelbfieberimpfung muss mindestens 10 Tage vor Ihrer Ankunft in Südafrika verabreicht werden, da sie erst ab dem 10. Tag Schutz bietet. Planen Sie den Besuch eines akkreditierten Gelbfieberimpfzentrums mindestens 2–3 Wochen vor Ihrem Abreisetermin ein, damit genügend Zeit für den Termin und das Abklingen möglicher Nebenwirkungen bleibt.
Welche anderen Impfungen werden für Südafrika empfohlen?
CDC und WHO empfehlen, die Standardimpfungen (MMR, Tdap, Polio, Windpocken, Grippe, COVID-19, Gürtelrose) aufzufrischen und abhängig von Ihrer Reiseroute und Ihren Aktivitäten Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Hepatitis B und Tollwut zu erhalten. Wenden Sie sich mindestens 1 Monat vor der Abreise an Ihren Hausarzt oder eine reisemedizinische Beratungsstelle, um dies zu planen.
Gibt es eine Malariaimpfung?
Es gibt keinen Impfstoff gegen Malaria. Stattdessen wird Malaria durch Malariamedikamente (Chemoprophylaxe) und den Schutz vor Mückenstichen verhindert. Wenn Sie den Kruger National Park, Grenzregionen zu Zimbabwe oder Mozambique oder andere Endemiegebiete besuchen, wird Ihr Arzt Malariatabletten (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin oder Mefloquin) verschreiben, die Sie vor, während und nach der Reise einnehmen.
In welchen Gebieten Südafrikas besteht Malariarisiko?
Das Malariarisiko ist im Kruger National Park (in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo), in den Mopani und Vhembe Districts in Limpopo, im Ehlanzeni District in Mpumalanga, im uMkhanyakude District in KwaZulu-Natal sowie in den Grenzgebieten zu Zimbabwe und Mozambique am höchsten. In den meisten Teilen Südafrikas, einschließlich Cape Town und Johannesburg, ist das Risiko gering. Bestätigen Sie Ihr konkretes Reiseziel mit Ihrem reisemedizinischen Anbieter.
Wie viel kostet eine Reisekrankenversicherung normalerweise?
Die Kosten einer Reisekrankenversicherung hängen stark von Reisedauer, Alter und Versicherungsumfang ab; erkundigen Sie sich bei den Anbietern nach dem aktuellen Preis. Die meisten Reiseversicherungen kosten für eine 2-wöchige Reise zwischen €50–€200 und sollten medizinische Evakuierung, Krankenhausaufenthalte und dringende Rückführung abdecken. Prüfen Sie, ob Ihre Police Vorerkrankungen und Malariaprophylaxe einschließt.
Kann ich meine österreichische Krankenversicherung in Südafrika nutzen?
Die österreichische gesetzliche Krankenversicherung (z. B. ÖGK) übernimmt normalerweise keine Behandlung im Ausland. Sie müssen eine separate Reisekrankenversicherung abschließen, die medizinische Notfallversorgung, Krankenhausaufenthalte und Evakuierung abdeckt. Prüfen Sie die Einzelheiten Ihrer Police vor der Abreise und führen Sie einen Versicherungsnachweis mit.
Was soll ich tun, wenn ich nach meiner Rückkehr nach Österreich Fieber oder andere Symptome bekomme?
Informieren Sie Ihren Arzt sofort darüber, dass Sie nach Südafrika gereist sind, und nennen Sie alle Malariarisikogebiete, die Sie besucht haben. Malariasymptome können innerhalb von 7 Tagen bis mehrere Monate nach der Ansteckung auftreten. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend; warten Sie nicht mit der medizinischen Versorgung.
Gibt es COVID-19-bedingte Einreisebeschränkungen?
Die COVID-19-Einreisebestimmungen ändern sich häufig. Prüfen Sie vor der Abreise die aktuellen Richtlinien des südafrikanischen Innenministeriums sowie die Anforderungen Ihres Reiseversicherers. Die CDC empfiehlt berechtigten Reisenden, ihren COVID-19-Impfschutz aktuell zu halten.
Kann ich Malariamedikamente in Südafrika kaufen oder sollte ich sie aus Österreich mitbringen?
Es ist sicherer und zuverlässiger, Malariamedikamente vor der Abreise in Österreich mit einem Rezept Ihres Hausarztes oder einer reisemedizinischen Beratungsstelle zu besorgen. Apotheken in südafrikanischen Städten führen zwar Malariamittel, doch die Verfügbarkeit kann schwanken und die Kosten können höher sein. Bringen Sie immer Ihre Verschreibungsunterlagen mit.
Was ist, wenn ich von der Gelbfieberimpfung medizinisch befreit bin?
Ungeimpfte Reisende können eine von einer zugelassenen medizinischen Fachkraft unterzeichnete medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen und dürfen in der Regel nach Südafrika einreisen. Sie müssen jedoch jedes Fieber oder andere Symptome den Gesundheitsbehörden melden und können unter Beobachtung gestellt werden. Lassen Sie sich das Schreiben vor der Reise von Ihrem Arzt ausstellen.
Ist eine Hepatitis-A-Impfung notwendig, wenn ich nur in städtischen Gebieten wie Cape Town bleibe?
Ja. Die CDC empfiehlt die Hepatitis-A-Impfung allen ungeimpften Reisenden nach Südafrika, unabhängig von der Reiseroute, da das Risiko hoch ist. Hepatitis A wird durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen, und Ausbrüche können auch in städtischen Gebieten auftreten. Zwei Dosen bieten langfristigen Schutz.
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